Nun war es also soweit. Mein zweiter Messebesuch in Dortmund stand vor der Tür. Ursprünglich sollte es ja mit dem Auto ( Mini) nach Dortmund gehen, doch mittlerweile bin ich ein Fan von VW und da dieses Fabrikat im Augenblick nicht vorhanden war, habe ich die Alternative „Fernbus“ genutzt. Von Berlin nach Dortmund für 15,00 Euro war schon echt ok. minoxSascha Klären von der Jagdschule der Insel Rügen hatte mich als Kameramann zur Messe nach Dortmund eingeladen.

Am 04.02.2015 um 19:50 kam ich also in Dortmund an. Zunächst ging es erst einmal in die Ban Do Sushi – Bar. Dort gab es dann erst mal ordentlich was hinter die Kiemen. Danach ging es dann erst mal ins Bett, denn schliesslich stand mein erster Messetag vor der Tür. Schlafen war also angesagt.mit-radmilla
Ziemlich zerknautscht ging es am nächsten Morgen los.

Erst mal Kaffee holen. Phillip Niemann von „Rügen Wild“ war auch vor Ort und so fuhren wir dann zum Messegelände, wo uns Sascha und „Freiherr von und zu Schöberle“ – andere nennen ihn auch „Messermarko“ – auf uns warteten. Aufbauen, Kaffee kochen und Stand in Ordnung halten war für mich dann erst mal angesagt. Es ist echt schauf-messeon nicht einfach bei Sascha Klären Jungjäger zu werden. Naja, bevor ich also das erste mal meine Kamera anwerfen konnte, hatte Sascha mich voll im Griff. Um 10:00 ging es dann auch schon los, die Besucher strömten in die Hallen und innerhalb kürzester Zeit war die Hütte voll. Am Nachmittag gab es dann ein kleines Problem, welches in der Dateiendung eines Dokumentes bestand.

Marko fragte mich, ob ich dieses kleine Problem lösen könne.radmila-messe-dortmund Ich sagte einfach ja, ohne zu wissen das mein Laptop in diesem Moment schon das Passwort verloren hatte, welches ich zum Anmelden auf dem Rechner brauchte. Ich ging also in Pressezentrum. Dort angekommen vereinbarte ich für den nächsten Tag einen Interviewtermin mit Frau Loos der Geschäftsführerin der Messehallen GmbH und dann ging eben nichts mehr. hana-messe Mein Laptop wollte sein altes Passwort nicht mehr. Kein Zugriff auf meine Daten. Nun war Polen offen. Erste Schweißperlen standen auf meiner Stirn.

Innerhalb von 5 Minuten änderte sich meine Laune von „Cool und Witzig“ in „Zerhacken Laptop“ um es mal vorsichtig auszudrücken. nachts-in-dortmundNun war guter Rat teuer. Wie sollte ich für Marko die Daten ändern, die er so dringend benötigte? Was ist mit meinen Daten auf dem Rechner? Wie bekomme ich die ganzen Nacktfotos wieder? Werde ich nie wieder ins Internet kommen? Doch wie immer, wenn die Panik um sich greift, blieb ich erst mal ruhig. Zweimal tief Luft holen und dann fragte ich mich selbst: Matze, was musst Du jetzt machen? – Ich hatte kaum darüber nachgedacht, da war die Lösung auch schon da. Sie hieß Andreas, mein Cousin aus Eberswalde. Wkaffee-trinkenenn mir jemand helfen könnte, dann er.
Hoffentlich geht er jetzt ans Telefon. Klingel, Ring Ring – „Tach Andreas“ hier. Aufatmen bei mir. Er war also da und ich konnte Ihn mit meinem Problem löchern.
Innerhalb von 10 Minuten lief die Kiste wieder. Es ist eben doch gut zu wissen dass in Eberswalde Leute mit Köpfchen sitzen. Ich formatierte also die Datei und schickte Marko das Dokument zurück. Danach lief es auf der Messe wie geschmiert. Insgesamt sind ca. 80 GB an Video und Fototoncent entstanden, die nun gesichtet werden und in Teil 4 von Jäger werden mit Matze Haack verwendet werden.